- 02.-04. Juli 2010:„Gebirgswanderung in den Vogesen“
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Bon jour la Madame et Monsieur ,
Herzlich Willkommen in den Vogesen.
Unser großer Wanderausflug in diesem Jahr führt uns in das Hochgebirgsmassiv des Hohneck in den Vogesen.
Am Freitag, den 2. Juli reisen 21 Teilnehmer schon recht früh in der Ski- u. Wanderhütte des 1. Ski- und Kanuclub Kaiserslautern an. Nach ca. 3 Stunden Fahrt sind wir in Schnepfenried auf ca. 1080 m Höhe. Die Wanderhütte ist sehr gemütlich und bietet alles was man für ein Leben in der Gruppe benötigt. Eine gut ausgestattete Küche – gut für unsere Köche, ausreichend Schlafräume – so dass jedes Paar ein Zimmer belegen konnte. Das war schon recht komfortabel.
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Zum Prolog am Freitag ist plaudern und relaxen angesagt. Man kann auch sehr schön draußen unter dem großen Nadelbaum sitzen. Für Getränke ist ausreichend gesorgt und später gibt es ein typisch französisches Buffet mit diversen Sorten Munsterkäse (dem Käse aus der Region) und anderen landestypischen Spezialitäten. Werner u. Dieter dekorieren das Buffet so schön, dass man sich fast nicht traut, zuzugreifen. Aber hinterher sind die Platten doch recht leer. Im Hochgebirge gibt es schon ganz schönen Hunger. Nach einer kurzen Besprechung klingt der Abend mit Spielen und Erzählen sehr gemütlich aus.
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Am Samstag ist dann der große Wandertag. Um 8:00 Uhr treffen sich alle zum ausgiebigen Frühstück. Die Wanderschuhe werden geschnürt, die Gesichter noch gut mit Sonnenschutz präpariert und dann geht es los. Wie man das so kennt, kennt natürlich keiner den rechten Weg. So kommt es, dass zunächst eine zusätzliche Trainingsetappe auf den nächsten Berg eingelegt wird. Mit ca. 20 Minuten Verspätung finden wir endlich den richtigen Weg, der uns ins Tal nach Mittlach führt. Ein kurzer Blick in die Kirche und dann geht es wieder Bergauf. Durch das Tal der „Wormsabachrunz“ mit kleinen Wasserfällen und durch kleine Schluchten und über kleine Stege kommen wir gegen 12:00 Uhr am „Lac de Fischboedle“ auf 794 m an. Dort wird zunächst einmal das Picknick ausgepackt. Inge und Heinz sind ganz eifrig und schwimmen gleich mal eine Runde. Das ist aber noch nicht der ganze Anstieg.
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Wir haben noch einige Höhenmeter zu überwinden. Weiter geht der Weg an einem Bachlauf entlang bis zum „Lac de Schiessrothried“ – ein recht großer Stausee mit sehr viel Badebetrieb. Nur schade, dass man den See nur zu Fuß erreichen kann und nicht mit dem Auto die Steigung zurücklegen darf. Weiter geht es herrlich durch den Wald und stetig bergauf zum Gasthof „du Schiessroht“. Dort sitzen wir neben dem Kuhstall in der Sonne und lassen uns die gekühlten Getränke schmecken.
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Niemand glaubt daran, dass wir noch weiter auf den höchsten Gipfel steigen müssen! Doch dann wird zum Aufbruch gerufen und alle stöhnen. Nach weiteren 40 Minuten Aufstieg sind wird endlich über das Kleine Hohneck zum großen Hohneck aufgestiegen dem Ziel unserer heutigen Wanderung. Nach 5,5 Stunden bei recht großer Hitze ein ganz großes Lob an unsere Wanderfreunde. – Aber dass wir so hoch steigen müssen, hätten sie alle nicht gedacht.
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Auf der Aussichtsplattform noch ein kühles Getränk und dann das ewig lange Warten auf die Fahrer, die wegen diverser misslichen Umstände erst mit einer Verspätung auf dem „Le Hohneck“ eintreffen. Jetzt aber schnell ins Auto und zum Fußball in die Kneipe nach Mittlach. Jubel, Jubel und die Strapazen sind vergessen. Deutschland gewinnt gegen Argentinien 4:0.
Dann zurück in unsere Unterkunft und bald gibt es ein ganz leckeres Abendessen für die hungrigen Wandersleut. Der Abend wird für die meisten nicht all zu lange. Die Körper sind müde und der Muskelkater macht sich in den Beinen breit.
Am Sonntag wieder um 8:00 Uhr Frühstück, danach eine kleine Wanderung 3,5 Stunden rund um Schnepfenried. Wir besteigen kleine Grasnaben wie z.B. den „Col du Platzerwaesel (1182 m), den „Nonselkopf“ (1257 m), den „le Lauchenkopf“ (1314 m) mit herrlichen Aussichten auf den Grand Ballon und die herrliche Berglandschaft der Vogesen. Dann kommen wir zum „Col d`Hahnenbrunnen“. Dort können wir uns ausgiebig stärken und vorbeifahrende Oldtimer bestaunen. Vom Regen getrieben kommen wir an 2 abgelegenen Gasthöfen vorbei und laufen immer schneller werdend zurück nach Schnepfenried. Dort ist schon ein Großteil der Aufräum- und Reinigungsarbeit erledigt. Wir duschen uns noch kurz, begießen das Wochenende mit einem Glas Sekt und Häppchen und brechen gegen 14:30 Uhr in Richtung Heimat auf.
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Rundum ein sportliches und schönes Wochenende. Herzlichen Dank an die Küchenchefs und die fleißigen Helfer, die uns gut bei Laune gehalten haben. Das Wetter war zwar etwas zu schön, aber besser so, als 2 Tage Regen.
Mit einer neuen Erinnerung und dem Gefühl etwas Sportliches getan zu haben, kommen wir am frühen Abend zu Hause an.
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